Es ist das einfachste und doch zugleich wichtigste Utensil für Dich, wenn Du ein Buch schreiben willst.

Schaffe Dir ein Notizbuch an!
Ich persönlich mag A5 als Größe. Da passt etwas auf die Seite und vor allem passt das Notizbuch in meine Tasche. Denn, wenn ich in einem Buchprojekt stecke, sei es, dass ich es plane oder später dann auch schreibe, gehe ich ohne mein Notizbuch nicht aus dem Haus. Natürlich ist auch ein Stift dabei.

So oft hat man unterwegs Ideen, denn der Kopf arbeitet ja weiter am Buch, auch wenn man nicht vor dem Computer sitzt. Wenn man sie nicht aufschreibt, dann kann es leider gut passieren, dass sie wieder weg sind bis man seinen Computer wieder zur Hand hat. Außerdem gibt es viele Zeiten, in denen man einfach nur wartet – auf die U-Bahn, beim Arzt, am Rand während das Kind im Schwimmkurs ist. Das ist die Schreibzeit für Dein Notizbuch! Entweder nutzt Du es für Dein Tagessoll an 15 Minuten Schreibezeit oder Du bist so in Fahrt und machst noch mehr.

Gib den Zeiten zwischendurch eine Chance, mache sie zu Schreibzeiten mit Deinem Notizbuch!

Wichtig, es muss ein Notizbuch sein, keine Zettelwirtschaft. Klar, wenn Du tatsächlich nichts anderes zur Hand hast, dann ist ein einzelnes Blatt besser als nichts. Aber, passe auf auf diesen Zettel. Räume ihn so schnell es geht in Deine Tasche, dass Du ihn zu Hause gleich wieder findest. Tippe ihn entweder direkt ab oder klebe ihn am besten in Dein Notizbuch. Einzelne Blätter haben nämlich leider den großen Nachteil, dass sie fliegen und es ist verdammt ärgerlich, wenn ein Stück geschriebener Text auf einmal weg ist und Du ihn nicht mehr findest!

Ich spreche aus Erfahrung 😉 lustigerweise war es genau der Text zum Notizbuch, den ich auf ein einzelnes Blatt geschrieben habe, während ich im Flugzeug saß. Das Notizbuch war im Handgepäck, neben mir andere Passagiere, da will man nicht nochmal aufstehen. Tja, im Gewusel war er dann später weg. Das ist verdammt ärgerlich – mit einem Notizbuch wäre das nicht so leicht passiert!

Und nicht nur während des Buchprojekts, sondern auch danach ist es sehr wertvoll. Es begleitet Dich und Dein Buchprojekt auch wenn bei weitem nicht alles ins Buch kommt, sammelst Du dort Ideen, notierst Fragen oder To-Dos. Das hilft natürlich sehr bei der Organisation, aber vor allem zeigt es den eigenen Fortschritt. Wenn man später wieder durch das Notizbuch blättert und ehemals ungelöste Fragezeichen sieht oder Textpassagen, die man geschrieben hat – dann wird einem erst richtig klar, was man auf die Beine gestellt hat und wie sich alles entwickelt hat. Das ist ein wunderbares Gefühl!

Ich hoffe, ich konnte Dir Lust machen, auf Dein Notizbuch!