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Die SchreibPowerTage sind vorbei. Waren das wirklich nur zwei Wochen?! Es kommt mir so vor, als wäre es viel länger gewesen. Warum? Ganz einfach, weil so viel passiert ist: Nachdem ich im Livewriting Studio persönlich gefragt wurde, nach meinem Resumée, teile ich es jetzt gerne mit Euch allen.

Wie waren die SchreibPowerTage?

Wie war die ganze Vorbereitung?
Die SchreibPowerTage waren für mich das mit Abstand größte Projekt, das ich bisher in meiner Onlinezeit auf die Beine gestellt und durchgeführt habe. Die Planungen dafür haben schon Anfang des Jahres begonnen. Ich hatte einen Onlinekongress in den USA gesehen und war sehr inspiriert von der Vielfalt und dem Input, den es gab. Und eine der entscheidendsten Dinge, die ich daraus mitgenommen habe, war der Wunsch, so etwas für meine Leser und noch mehr Menschen anzubieten, die ein eigenes Buch schreiben wollen.

Gesagt – getan. Naja, nicht so ganz. Dass diese damals so einfach getroffene Entscheidung so weitreichend werden und das vor allem soooo viel Arbeit darin stecken würde, hatte ich nicht gedacht. Aber gut, wer kennt das nicht – die kühnen Annahmen, wie schnell und einfach Dinge in der Onlinewelt sind und vor allem, was man nebenbei noch alles machen kann. Nun gut, weit gefehlt: Zehn Monate später waren wir am Start: Ein tolles Expertenteam, bei dem ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte. Über 15 Stunden Videomaterial, ein breites Spektrum zu buchrelevanten Themen von Wachstum, über Selfpublishing, Liveschreiben, Technik, Hürden überwinden und Communityaufbau.

Vergessen oder zumindest unwichtig geworden waren die Hürden, die ich bis dorthin überwinden musste: Der verschobene Termin (plane nichts, wenn alle noch im Urlaub sind), der gefühlte Kontinent an technischem Neuland, den es zu verstehen und zu erobern gab und die Durchhänger und Motivationstiefs, die wohl bei allen Onlineprojekten irgendwann auftauchen.

Ich erinnere mich gut an die Aufnahme mit Katrin Zita, in der sie sagte: „Die Tiefs gehören dazu, sie sind ganz normal. Nimm sie an und mach weiter.“ Ich glaube, der Mensch, der diese Worte zu diesem Zeitpunkt am Nötigsten gebraucht hat, das war ich selbst. Und was kann ich sagen, sie hat Recht: Einfach weitermachen. In einem solchen Tief, da sieht man nur sich, spürt die Anstrengung und bemitleidet sich, wie man eine solche Schnapsidee haben konnte. Man vergisst dabei die Menschen, um die es aber wirklich geht – die Zuschauer oder Leser, die mit dem Inhalt weiterkommen und über sich hinauswachsen können. Man vergisst die vielen, vielen tollen Bücher, die vielleicht genau aus dieser Aktion heraus entstehen werden. Also weitermachen!

Was ist währenddessen hinter den Kulissen passiert?
Was mich an den SchreibPowerTagen am meisten berührt hat sind die unzähligen, tiefgründigen und  tollen Rückmeldungen, Emails und Kommentare. Plötzlich schreiben einem Menschen, scheinbar aus dem Nichts heraus und bedanken sich, schreiben, dass es genau das ist, was sie jetzt brauchen. Sie schreiben, dass sie so etwas noch nie erlebt haben. Manche melden sich sogar und sagen, dass sie bis dato gar nicht vorhatten ein Buch zu schreiben, aber dass sich das durch die SchreibPowerTage geändert hat!
Wir haben Menschen nachts den Schlaf geraubt, weil sie noch zuhören wollten, um ja nichts zu verpassen. Wir haben schlummernde Buchträume erneut geweckt. Wir haben vage Ideen vom eigenen Buch ins Hier und Jetzt geholt.

Aber, was ich an dieser Stelle auch sagen möchte und zwar allen, die sich ebenfalls auf den Weg machen und online sichtbar und präsenter werden wollen. Eine größere Sichtbarkeit ist auch mit einer größeren Angriffsfläche verbunden. Das kann weh tun. Aber es gehört dazu und kann einen persönlich letztendlich sehr stärken. Niemand kann es allen Menschen Recht machen. Daran ändert auch das Internet nichts. Daher müssen wir uns auf diejenigen konzentrieren, für die unser Angebot in diesem Moment genau das richtige ist.

Ich bin nach diesen zwei Wochen unendlich dankbar und sehr stolz darauf, wieviel Rückenwind wir geben konnten! Und es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man merkt, das die Funken überspringen.

 

Und die große abschließende Frage: Hat es sich gelohnt?
Das lässt sich wahrscheinlich schon erahnen. Es hat sich so viel entwickelt in diesen zwei Wochen:

  • Die Community der angehenden Autoren und schreibenden Unternehmern ist deutlich gewachsen.
  • Ich habe viele neue faszinierende Menschen kennengelernt.
  • Es sind bereits einige tolle und sehr interessante Autoren auf mich zugekommen und haben mir eine Session angeboten, falls es weitergeht mit den SchreibPowerTagen. Wie cool ist das denn?
  • Auch ich habe mich weiterentwickelt. Ja, kurz gesagt: Ich sage, tschüss zu www.page-you.com und sage hallo schreibpower.de
  • Es waren zwei intensive und auch sehr anstrengende Wochen, aber alles hat sich gelohnt.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf dem Weg begleitet und unterstützt haben!

Ja, mein Resumée ist so positiv, dass ich jetzt schon mutig ankündige, dass es eine Fortsetzung gibt – SchreibPowerTage die zweite, in 2017! Ich freue mich, wenn Du wieder mit dabei bist!

 

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